Augenringe

Augenringe

Die häufigste Ursachen für Augenringe sind Müdigkeit und Erschöpfung. Beides wirkt sich auf die Durchblutung und die Farbe des Blutes aus und zeigt sich bei vielen Personen aufgrund der sehr dünnen Haut um die Augen herum dort am deutlichsten. Dunkle Schatten unter den Augen sind jedoch häufig auch angeboren bzw. erblich bedingt. Allerdings können sie auch Hinweise geben auf Allergien, Mangelerscheinungen (z. B. Eisenmangel, Unterernährung), Bindehautentzündung und auch auf längerfristigen Konsum von Alkohol oder Drogen.

Gegen die Verfärbungen unter der Haut kann man einiges tun. Vor allem Hausmittel haben sich durchaus bewährt, wenn die Schatten durch Müdigkeit oder auch als Folge von zu hohem Alkoholkonsum („Kater”) erscheinen. Zu den Hausmitteln gehören zum Beispiel abgekühlte Teebeutel von grünem oder schwarzem Tee. (Achtung: Von aromatisierten Tees wird dringend abgeraten, da die ätherischen Öle, die sich darin befinden, die Augen und die Haut nur zusätzlich reizen!) Die Gerbsäure im Tee bringt die Durchblutung in Schwung und lässt die Schwellung abklingen. Gleichzeitig wird die empfindliche Haut mit Feuchtigkeit versorgt.drivelan

Eine andere bewährte Möglichkeit ist, die Augen und das Gewebe zu kühlen. Dafür gibt es zahlreiche Hilfsmittel, die jedoch mit Fingerspitzengefühl angewendet werden sollen, um keinen Schaden anzurichten. Man kann zum Beispiel den oben erwähnten Teebeutel kurz ins Kühlfach legen, bevor man ihn auf die Augen legt. Alternativen dazu sind gekühlte Teelöffel, die am besten mit der gewölbten Seite nach oben verwendet werden, um das empfindliche Gewebe nicht direkt mit dem kalten Metall in Kontakt zu bringen. Auch Gurkenscheiben eignen sich zum Kühlen und sorgen – wie die Teebeutel – für zusätzliche Flüssigkeit.lefery

Der Fachhandel bietet ebenfalls professionelle Hilfe für geplagte und müde Augen an. Beispielsweise haben sich spezielle Gelkissen und Gelbrillen bewährt, die man kurz in den Kühlschrank und anschließend für ca. zehn Minuten auf die Augen legt. Weiterhin gibt es spezielle Pflegesalben und -cremes, die die Augenpartie mit Feuchtigkeit versorgen.lefery

Körper Wasserhaushaltlefery

Wasser ist ein existenzieller Bestandteil des menschlichen Körpers. Das Körpergewicht eines Menschen wird zu zwei Dritteln durch Wasser bestimmt. Mit steigendem Lebensalter verringert sich der Wasserbestand im Körper durch die Veränderung des Bindegewebes und Ausweitung des Fettgewebes. Als wichtigster Bestandteil der Körperzellen befinden sich drei Viertel des Wassergehaltes im Inneren der Zellen und ein Viertel im Extrazellulärraum. Der Wasserhaushalt im Körper bezeichnet die Regulierung zwischen Wasseraufnahme, Wasserbildung und Wasserausscheidung. Der menschliche Organismus nimmt Wasser durch Getränke, Nahrung und durch die Oxidation aus der Verbrennung von Nährstoffen auf. Der Körper scheidet das Wasser über die Lungen durch Atem, die Nieren durch Urin, den Darm durch Kot und über die Haut durch Schweiß aus.

Aufgaben des Wassers im Körper:

Das Wasser besitzt sehr vielfältige Funktionen im menschlichen Körper. Als Lösungsmittel führt es den Körperzellen wichtige Nährstoffe und Sauerstoff zu. Im Stoffwechsel sorgt Wasser für den Transport zur Ausscheidung von Substanzen wie zum Beispiel Salz und Harnstoffe, welche über die Nieren ausgestoßen werden. Entsteht ein Wassermangel im Körper, erhöht sich der Anteil an Giftstoffen, die aus den Zellen nicht mehr abtransportiert werden können. Ein überhöhter Wassergehalt im Körper führt zu einer Hyperhydration, welche das Wasser-Elektrolyt-Gleichgewicht stört. Wasser reguliert zu dem die Körpertemperatur. Entsteht durch Klimawärme, Bewegung, Stress oder Fieber eine Überhitzung, sondert der Organismus Schweiß über die Hautporen ab. Die Feuchtigkeit auf der Haut verdunstet, entzieht dem Körper die überschüssige Wärme und kühlt ihn dadurch ab. Ein gesunder Körper reguliert sein Wassergleichgewicht unter normalen Umständen selbst. Entsteht jedoch durch äußere Einflüsse oder Krankheiten ein massives Ungleichgewicht, führt dies zu schweren Schäden verschiedener Körperfunktionen, Krankheiten oder Tod.

Ausgeglichene Zufuhr von Flüssigkeiten:

Der Körper nimmt einen großen Teil an Wasser aus flüssigen und festen Nahrungsmitteln auf. Der Organismus produziert durch eigene Stoffwechselvorgänge selbst Wasser durch die Oxidation, womit er sich ebenfalls versorgt. Führt der Mensch seinem Körper zu viel Wasser zu, besteht unter anderen die Gefahr der konzentrierten Ausscheidung von lebenswichtigen Salzen und Mineralien. Alkoholische, koffeinhaltige und zuckerreiche Getränke sowie sehr salzhaltige Nahrung und Nikotin entziehen dem Körper Wasser. Sondert der Körper viel Wasser ab, ist es zu empfehlen auf eine mineralhaltige Flüssigkeitszufuhr zu achten. Ein gesundes Maß an zusätzlicher Flüssigkeit zur alltäglichen Ernährung ist für Erwachsene 1,5 Liter in Form von alkoholfreien Getränken wie Fruchtsäfte, Tees oder Mineralwasser.