Gewichtszunahme in den Wechseljahren erhöht BrustkrebsrisikoUS-Forscher

Gewichtszunahme in den Wechseljahren erhöht BrustkrebsrisikoUS-Forscher

Gewichtszunahme in den Wechseljahren erhöht Brustkrebsrisiko

US-Forscher fanden heraus, dass eine Gewichtszunahme von 9,9 Kilogramm während der Wechseljahre das Risiko an Brustkrebs zu erkranken bei Frauen um 18 Prozent erhöht. Dagegen hatten Frauen, die während der Wechseljahre 9,9 Kilogramm abnahmen ein vermindertes Risiko um 57 Prozent. Bei Gewichtsabnahme während der Wechseljahre sinkt der Level an Östrogenhormonen und damit auch das Risiko an Brustkrebs zu erkranken, da eine vermehrte Östrogenproduktion für Brustkrebs verantwortlich ist. In der Studie wurden 87.000 Frauen in einem Alter von 30 bis 55 Jahren untersucht. Ihr Gewicht wurde ab ihrem 18. Lebensjahr vom Forscherteam notiert. Frauen, die seit ihrem 18. Lebensjahr mehr als 24,9 Kilogramm zunahmen, hatten ein 45 Prozent höheres Risiko an Brustkrebs zu erkranken als Frauen, die ihr Gewicht hielten. Außerdem stellten sie fest, dass 15 Prozent der Fälle von Brustkrebs in der Studie auf eine Gewichtszunahme seit dem 18. Lebensjahr von mindestens zwei Kilogramm zurückzuführen ist.

Teekonsum und Eierstockkrebs-Risiko

In einer schwedischen Studie mit ca. 60 000 Frauen wurde der Zusammenhang zwischen Teekonsum und dem Entstehen von Eierstockkrebs untersucht. Es konnte festgestellt werden, dass Teekonsum das Ent-stehen von Eierstockkrebs reduzieren kann und zwar dosisabhängig, d.h. eine Wirkung wurde erst bei einem Konsum von 2-3 Tassen pro Tag beobachtet. Jede weitere Tasse war mit einer zusätzlichen positiven Wirkung verbunden.catch me patch me recenzije

Verzehr von Gemüse und Obst und Risiko für chronische Erkrankungen

Bei ca. 72 000 gesunden Frauen und 38 000 gesunden Männern wurde nun per Fragebogen das Essverhalten über einen Zeitraum von 10 bzw. 8 Jahren untersucht.

Der Verzehr von Obst und Gemüse war bei beiden Geschlechtern mit einem geringfügigen Rückgang von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden, allerdings nicht von Krebserkrankungen.

Vorsorgende Wirkung von Aspirin geschlechtsspezifisch?

Eine vorsorgende Wirkung von niedrig-dosiertem Aspirin hinsichtlich Herzinfarkt ist bei Männern erwiesen, die Wirkung auf Schlaganfall ist jedoch minimal.

In einer gross-angelegten Studie mit ca. 40000 Frauen, 45 Jahre oder älter, wurde jetzt die Wirkung von 100 mg Aspirin jeden zweiten Tag untersucht. Nach 10 Jahren fand sich keine günstige Wirkung auf das Auftreten von Herzinfarkt oder Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Demgegenüber konnte aber eine Verringerung der Schlaganfälle festgestellt werden.

Somit scheint die Prophylaxe von Aspirin eine geschlechtsspezifische Wirkung zu haben.